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Dokumentation des Gemeindehausneubaus


Juni 2004


Am Samstag, den 19.6.04, fanden sich auf Einladung von Waldemar Schütz sieben Mannen zusammen um unter fachlicher Anleitung unseres Architekten Paul Steputat das Schnurgerüst für den Neubau des Gemeindehauses zu errichten.
Die für das Gerüst notwendigen Hölzer wurden uns von der Baufirma Reinacher, Linkenheim, ausgeliehen. Zum Transport des Materials vom Lagerplatz in Linkenheim zur Baustellen nach Hochstetten stellte uns dankenswerter Weise die Gemeinde ein Fahrzeug zur Verfügung.
Die langjährige und umfangreiche Bauerfahrung von Wilfried Becker ermöglichte es, trotz leichtem Regen, den Helfern das Schnurgerüst in ca. 3 Stunden zu erstellen.

Am Anfang der nächsten Woche (21.-26.6.) hatte das Vermessungsbüro mit Hilfe des Schnurgerüsts den Grundriß des Gebäudes eingemessen und damit die Voraussetzungen für die Erdarbeiten am Fundament und den Abwasserleitungen geschaffen.
Eine erste Lieferung von Eisenmatten, Bügeln sowie Stahlstäben war ebenfalls in diesen Tagen schon eingetroffen. Sie wurde von einer schnell zusammengerufenen Helferschar, die Pfarrer Bender spontan verstärkte, vom Transportfahrzeug abgeladen.
Durch einen krankheitsbedingten kurzfristigen Ausfall unserer Hauptverantwortlichen für die Bauaktion konnten am Samstag die geplanten Arbeiten nicht in Angriff genommen werden.

Dafür ging es dann In den letzten Juni-Tagen "Schlag auf Schlag":
Am Montag (28.6.) holten die anwesenden Helfer von einer früheren Baustelle der Firma Reinacher in Hochstetten die nicht mehr benötigten Bohlen, Leitern und Elektroschaltkästen auf unsere Baustelle.
Der für die Baustelle notwendigen Elektroverteiler wurde am Dienstag über den Elektroanschluss des Pfarrhauses an das Stromnetz angeschlossen, so dass jetzt der Baukran, die Kreissäge u.a. Geräte direkt mit Strom versorgt werden können.
Am Mittwoch (30.6.) wurde zuerst der Bauzaun errichtet und das dazu nötige Material von Wilfried Hofmann mit seinem Traktor und Anhänger vom Lagerplatz in Linkenheim zu unserer Baustelle gefahren.
In der dann folgenden längeren Baubesprechung besprachen unser Architekt Herr Steputat und der Statiker Herr Faller (später auch noch Baumeister Herr Reinacher) vor Ort mit dem Bauführer und unseren Verantwortlichen das Vorgehen für die Aushebung und Erstellung des Fundaments und legten alle Details fest. Der sandige Untergrund unserer Baustelle, so die einhellige Meinung der Fachleute, zwingt uns dazu das Fundament in "offener Bauweise" und mit Hilfe einer Schalung zu errichten. Dieser Umstand erfordert einen größeren Erdaushub durch den Bagger und das zusätzlich Herbeischaffen der Schalung für das Fundament.
Nach dieser Baubesprechung half en zwei Mann dem Bauführer (zur Vorbereitung der Baggerarbeiten) bei der Übertragung der Fundament- Abmessungen auf den Boden der Baustelle. Eine zweite vier Mann starke Gruppe legte, zur Vorbereitung der Stahlkorb- Flechtarbeiten, die bereits gelieferten Stahlstäbe am Rand der Baustelle nach Längen sortiert geordnet ab.
Der Bagger zur Aushebung des Fundaments war für Donnerstag, den 1.7. bestellt worden. Eine Abschätzung des vom Bagger für das Fundament auszuhebenden Erdreichs ergab, dass der Teil des Fundaments an der Südseite des Neubaus (zum Pfarrhaus hin), auf Grund seiner geringen Breite und Tiefe, leichter per Hand als mit dem Bagger erstellt werden könnte.
Die Helfer wurden daraufhin nochmals für den Mittwoch- Nachmittag zum "Schanzen" zusammengerufen. Einer der acht Helfer war Pfarrer Bender, der - bei sommerlichen Temperaturen - selbst mit das Fundament aushob.

Randnotizen:
Während wir auf der Innenseite des Zauns unserer Arbeit nachgingen, betrachteten viele Mitbürger im Vorbeifahren und Gehen unsere Aktivitäten mit Interesse. Einige, vor allem ältere Mitbürger, kamen an den Zaun und boten Waldemar noch Werkzeuge oder Baugerätschaften an.
Als Metzger Fretz an unserer Baustelle vorbeifuhr hielt er spontan an und übergab unseren Verantwortlichen ein reichhaltiges Sortiment Dosenwurst für das Vesper. Stärken und erquicken konnten wir uns auch an anonym für uns angelieferten Getränken. Den Spendern sei für diese Art der "Bauförderung" sehr herzlich gedankt!